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08.04.2013
Deutsche Staatsangehörigkeit verbindet
„Deine Stadt. Dein Land. Dein Pass.“ - Mit diesem Slogar wirbt Berlin seit heute für mehr Einbürgerung.
Burkard Dregger, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Burkhard Dregger, erklärt zum Start der Einbürgerungskampagne „Deine Stadt. Dein Land. Dein Pass“:

„Gerade in einer Stadt der großen Vielfalt ist es wichtig, die Bindekräfte zwischen den Menschen zu stärken. Unser Land hängt wie jeder demokratische Staat in seinem Bestand davon ab, dass sich die Menschen mit ihm identifizieren und zu seinen Grundwerten bekennen. Dazu gehört es auch, die eingliederungswilligen Zuwanderer willkommen zu heißen und ihnen zu zeigen, dass wir zur Gemeinschaft mit ihnen bereit sind. Wer sich ausgegrenzt und nicht willkommen fühlt, den kann man auch nicht zur Mitwirkung gewinnen.

Sichtbares Zeichen für die Identifizierung mit unserem Land ist der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit. Wir wollen, dass alle dauerhaft bei uns lebenden Zuwanderer deutsche Staatsbürger werden. Nur der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit kann die volle Teilhabe in unserem Land unter Einschluss des Wahlrechtes gewähren. Sie muss allen offen stehen, aber auch Antrieb für die Integrationsanstrengungen der Zuwanderer bleiben.

Es gilt, allen Menschen mit Zuwanderungshintergrund die Integration als große persönliche Chance zu verdeutlichen. Es ist die Chance, gleichberechtigter Teil einer großen Kulturnation zu werden, den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg hin zu einem menschenwürdigen, selbstbestimmten Leben zu schaffen und zugleich seine kulturellen Wurzeln zu bewahren. Diesem Ziel dient unsere neue Einbürgerungskampagne, mit der wir die Senatsverwaltung für Integration beauftragt haben.

Auch wollen wir keine 2-Klassen-Gesellschaft mit einem zahlenmäßig wachsenden Teil ohne volle Bürgerrechte. Unser Ziel ist vielmehr eine kulturell vielfältige Gesellschaft vollberechtigter Bürger, deren einigendes Band die deutsche Staatsangehörigkeit und das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist.

Wichtig ist schließlich, dass die Einbürgerungen würdig verlaufen. Wenn die Einbürgerung als Vollzug eines Verwaltungsaktes empfunden wird, verfehlen wir die Integrationskraft der Einbürgerung. Der Rahmen für die Aushändigung der Einbürgerungsurkunde muss die große Bedeutung der Einbürgerung deutlich machen. Dazu gehört ein Festakt im Rathaus, die Einbürgerungsrede eines staatlichen Repräsentanten, das feierliche Bekenntnis der Eingebürgerten, „das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten und alles zu unterlassen, was ihr schaden könnte“, die Aushändigung der Einbürgerungsurkunde und die Nationalhymne, dies alles möglichst unter öffentlicher Beteiligung.“


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