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12.03.2012
Bertelsmann-Studie zeigt: Soziale Herkunft spielt im Berliner Schulsystem gerignste Rolle deutschlandweit
Leistungsschwäche der Berliner Schüler weist auf Nachsteuerungsbedarf bei Schulreform hin.
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard BENTELE, erklärt:
 
„Die Ergebnisse der aktuellen Bertelsmann-Studie, die die Schulsysteme aller Bundesländer auf Chancengerechtigkeit untersucht, müssen bei der Umsetzung der Schulreform grundsätzlich Berücksichtigung finden.
 
Das Bild für Berlin ist dabei gemischt: Einerseits gelingt es sozial schwachen Schülern hier am einfachsten auf ein Gymnasium zu wechseln – und dies auch ohne das von Rot-Rot eingeführte Aufnahmeverfahren, dass die Leistung eines Schülers unberücksichtigt lässt, und bei Übernachfrage eine 30%ige Losquote vorsieht.
 
Andererseits zeigt die Studie, dass sich eine hohe Zahl von Schülern in der falschen Lerngruppe befindet. Berliner Schüler bleiben zudem überdurchschnittlich oft sitzen oder müssen die Schule wechseln.
 
Dies bedeutet, dass wir uns – wie übrigens auch im Koalitionsvertrag vereinbart – die Übergangskriterien von der einen zur anderen Schulform noch einmal ganz genau anschauen und Leistung wieder stärker in den Vordergrund stellen müssen. Denn leider liegen die Leistungen der Berliner Schüler abermals unter denen anderer Bundesländer bzw. verlassen überdurchschnittlich viele Berliner Schüler die Schule ohne Schulabschluss.
 
Nachdenklich stimmt insbesondere, dass die Ganztagsbetreuung, an der in Berlin fast die Hälfte aller Schüler teilnimmt (im Bundesdurchschnitt sind es 26,9%) und die hohe Kosten verursacht, offensichtlich nicht dazu führt, die Leistungsdefizite der Berliner Schüler zu vermindern oder sie im Bildungssystem besser zu verorten.
 
Die Studie zeigt den Spielraum für Verbesserungen: Andere Bundesländer zeigen, dass es möglich ist, ein sozial gerechtes und leistungsstarkes Bildungssystem zu schaffen. Berlin gibt vergleichsweise viel Geld für sein Bildungssystem aus, achtet aber noch zu wenig auf Qualitätskontrolle.“


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