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22.05.2015 | CDU-Fraktion Berlin
Salafismus in Berlin - Defintion. Bedrohung. Prävention.
Wie gefährlich ist der Salafismus für Berlin? Welche Ziele verfolgt diese Ideologie und welchen Zulauf erfährt sie? Wie lässt sich die Radikalisierung von insbesondere jungen Menschen verhindern? Diese und weitere Fragen erörterte die CDU-Fraktion Berlin gestern mir rund 150 Gästen im Berliner Abgeordnetenhaus.
In den vergangenen Jahren ist der Islamismus verstärkt in das Bewusstsein von Öffentlichkeit und Medien gedrungen. Nicht zuletzt zeugen nationale Terror-Warnungen von der hohen Sichtbarkeit und Gefährlichkeit gewaltbereiter Islamisten. Besonders der politische „Mainstream“ Salafismus erfährt durch gezielte Missionierung immer mehr Zulauf.

Dieser steht jedoch nur an der Spitze einer heterogenen, verschiedene Strömungen umfassenden, ultrakonservativen Bewegung. Die Ablehnung des politischen Systems in Deutschland und die Forderung der Anwendung der Scharia sind dabei von zentraler Bedeutung. Zwar ist das konkrete Ausmaß dieser Bewegung unbekannt, dennoch gilt es, vor allem antisemitischen und demokratiefeindlichen Taten so gezielt wie möglich entgegenzuwirken und den Islamismus begünstigende Umstände zu erkennen.

Über diese Thematik diskutierte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Dr. Robbin Juhnke, mit 
  • Dr. Götz Nordbruch, Präventionsexperte des Vereins ufuq.de
  • Bernd Palenda, Leiter des Berliner Verfassungsschutzes
  • Thomas Volk, Islamexperte der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Das Schlusswort hielt der verfassungsschutzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, Stephan Lenz.



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