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14.10.2016 | CDU-Fraktion Berlin
Mit Rot-Rot-Grün sicher kein Aufbruch beim Digitalen Lernen
Die CDU-Fraktion begrüßt die Initiative von Bundesbildungsministerin Wanka, den Bundesländern mit 5 Milliarden Euro u. a. bei der Schaffung der technischen Voraussetzungen für digitales Lernen unter die Arme zu greifen.
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion
Hildegard BENTELE, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, erklärt:

„Die CDU-Fraktion begrüßt die Initiative von Bundesbildungsministerin Wanka, den Bundesländern mit 5 Milliarden Euro u. a. bei der Schaffung der technischen Voraussetzungen für digitales Lernen unter die Arme zu greifen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die schrittweise Einführung digitaler Lerninhalte – immer unter dem Primat der Pädagogik und der Sinnhaftigkeit – einerseits ganz neue Möglichkeiten des Zugangs zu Bildung und des differenzierten Lernens mit sich bringen wird und dass andererseits Kinder und Jugendliche von heute selbstverständlich in der digitalen Welt aufwachsen. Ein Aussperren dieser Alltagserfahrung aus der Schule wäre lebensfremd und im Hinblick auf die Vorbereitung ihrer persönlichen und beruflichen Zukunft sogar falsch.

Die Reaktion von Senatorin Scheeres – sofort die Verteilung der Mittel an bestimmte Schulen zu fordern – zeigt leider, dass sie noch nicht einmal das Ziel des Digitalpakts von Bundesbildungsministerin Wanka verstanden hat, nämlich gleiche Ausgangsbedingungen für digitale Bildung an allen Schulen in ganz Deutschland zu fördern.

Aber es sollte sich ohnehin niemand der Illusion hingeben, dass digitale Bildung mit einem rot-rot-grünen Senat tatsächlich Einzug in die Berliner Schulen halten wird: Das Schulkapitel im GRÜNEN-Wahlprogramm kommt ohne den Begriff „digitales Lernen“ aus, die seit 20 Jahren SPD-geführte Bildungsverwaltung hat das seit vielen Jahren geplante und viele Millionen Euro schwere Projekt eGovernment@school mit Karacho in den Sand gesetzt und die LINKE warnt mal wieder vor privaten Bildungsunternehmen.

Wir haben das Thema digitales Lernen in unserer Zukunftsbeschreibung der Berliner Schulen als Schwerpunkt benannt. Vor allem dem Aspekt der entsprechenden Software-Entwicklung, also der Aufbereitung von Lerninhalten in digitaler Form, soll dort, wo dies einen Mehrwert darstellt, Priorität eingeräumt werden. Berlin als führende Wissenschafts- und Start-up-Metropole müsste hier eigentlich an der Spitze der Bewegung stehen. Stattdessen wurde der Anschluss aufgrund mangelnder politischer Weitsicht und Steuerung wieder mal verschlafen. Bezeichnenderweise gibt es bis heute an keiner Berliner Hochschule einen Lehrstuhl für digitale Medienpädagogik.

Außerdem wollen wir, dass unsere Kinder nicht nur lernen, wie sie Smartphone, Laptop und Tablet benutzen, sondern sie sollen auch verstehen lernen, wie diese Geräte funktionieren und sie steuern können. D.h. in Zukunft sollten unsere Kinder altersgerecht auch in die Grundfertigkeiten des Programmierens eingeführt werden. Dass IT auch gewartet werden muss, und zwar nicht von Lehrern, stand für uns nie zur Debatte. Mit der SPD war leider nur ein sehr bescheidener Einstieg in die personelle Unterstützung der Berliner Schulen mit IT-Expertise möglich.

Kein Wort der verhandelnden Bildungs- und Wissenschaftsfachleute zum Mega-Thema digitale Bildung, sondern breite Diskussion darüber, wie eine neue Schulform aufoktroyiert und Gymnasien geschwächt werden sollen. Armes Berlin!“


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