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19.09.2012 | CDU-Fraktion Berlin
"Mohammed-Video" rechtfertigt nicht Gewalt und Rechtsbruch
Deutsche Muslime verdienen Solidarität
Burkard Dregger, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion

Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Burkard Dregger, erklärt:

"1. Die gewalttätigen Ausschreitungen in einigen Ländern gegen das sogenannte „Mohammed-Video“ sind Rechtsbruch und auf das Eindringlichste zu verurteilen. Diese Gewalt besudelt das Ansehen des Islam weitaus mehr als das Video selbst. Wer mit Gewalt und Rechtsbruch auf die Provokation des „Mohammed-Videos“ reagiert, verletzt die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens, bricht das Recht und muss unnachsichtig strafverfolgt werden. Ich fordere die deutschen Muslime auf, auf derartige Provokationen besonnen zu reagieren und alle Glaubensbrüder eindeutig in die Schranken zu weisen, die Gefahr laufen, sich zu Gewalttaten hinreißen zu lassen. Nichts anderes wird von Christen bei verunglimpfenden Darstellungen ihres Glaubens in gleicher Weise verlangt.

2. Nicht alles, was rechtlich erlaubt ist, ist politisch richtig. Die Verbreitung des Mohammed-Videos hat den alleinigen Zweck, Muslime in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen und gewalttätige Reaktionen zu provozieren. Das ist verabscheuenswürdig und den Grundwerten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung entgegen gesetzt. Wer derartige Bestrebungen unterstützt, muss mit dem energischen Widerstand aller Demokraten rechnen.

3. Die islamfeindlichen Provokationen zielen darauf ab, die vielen rechtstreuen Muslime unserem Land zu entfremden und ihre Eingliederung in unser Land und seine Rechts- und Werteordnung zu vereiteln. Das ist gegen die Interessen unseres Landes gerichtet. Ziel einer verantwortungsvollen Integrationspolitik muss es sein, die Bindungen der Muslime zu unserem Land zu stärken, damit sie sich als deutsche Muslime fühlen und sich mit unserem Land identifizieren. Jegliche Aktivitäten hiergegen sind gegen die deutschen Interessen gerichtet, sie sind nicht pro, sondern CONTRA Deutschland.

4. Der Konflikt um das „Mohammed-Video“ bietet die große Chance, die deutschen Muslime weiter an Deutschland und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu binden. Dazu müssen sich alle Demokraten mit den deutschen Muslimen und gegen die Verbreiter von Hass zusammenschließen. Die Berliner CDU-Fraktion steht an der Seite der rechtstreuen deutschen Muslime."



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