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03.03.2014 | CDU-Fraktion Berlin
Bildungsbericht 2013 bestätigt: CDU-Fraktion setzt richtige bildungspolitische Schwerpunkte
Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hildegard Bentele, erklärt anlässlich der Veröffentlichung des Bildungsberichts 2013 für Berlin und Brandenburg:
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
„Der Bildungsbericht bestätigt, dass die bildungspolitischen Schwerpunkte der CDU-Fraktion richtig sind. Mit der konsequenten Betonung der vorschulischen Sprachförderung reagieren wir beispielsweise darauf, dass 22,3 Prozent der einzuschulenden Kinder Sprachdefizite haben und das auch nach längerem Kitabesuch. Wir setzen zudem auf die konsequente Durchsetzung der Schulpflicht, denn kein Schulabschluss bedeutet für über 90 Prozent der Schulabbrecher auch keinen Berufsabschluss. Auch die kürzlich eingeführten Neuerungen, wie bspw. die Einführung des Beratungsgesprächs beim Übergang auf das Gymnasium, werden durch die Aussage im Bildungsbericht damit untermauert, dass ein Drittel der Schüler mit ISS-Empfehlung das Probejahr am Gymnasium nicht bestehen.

Im Vergleich mit Brandenburg und auch mit dem Bundesgebiet zeigen sich die großen Herausforderungen, denen sich Berlin entgegensieht: ein Fünftel der Berliner hat keinen Berufsabschluss, 12,3 Prozent der Abgänger mit (Fach-)Hochschulreife finden den Weg in die Berufsausbildung nicht, in den 2013 erstmals durchgeführten zentral vergleichenden Arbeiten für die Berufsschulreife (entspricht dem früheren Hauptschulabschluss) waren nur 76 Prozent der Schüler erfolgreich und die Leistungen der Berliner Grundschüler in Lesen, Zuhören und Mathematik liegen weit unter dem Durchschnitt. Noch größere Aufmerksamkeit wird in Zukunft den Schülern und Eltern mit Migrationshintergrund gewidmet werden müssen. In dieser Gruppe häufen sich nachweislich Risikolagen mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Bildungsergebnisse.

Festzuhalten bleibt auch, dass es für staatliche Institutionen weiterhin schwierig bleibt, Defizite im Elternhaus wettzumachen. Insofern bleibt für die CDU-Fraktion die Unterstützung von Familien weiterhin vordringliches Ziel.“


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