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30.01.2015 | SPD-Fraktion Berlin und CDU-Fraktion Berlin
Ehemalige Projektleiterin: Wir haben frühzeitig gewarnt!
Der Untersuchungsausschuss BER hat heute die ehemalige Projektleiterin auf Seiten des Projektsteuerers WSP CBP, Frau Ariane Graf-Hertling, gehört.
Stefan Evers, Sprecher der CDU-Fraktion Berlin im Untersuchungsausschuss BER
Sie hatte bereits im April 2010 aufgrund der bestehenden Planungsrückstände eine Verschiebung des avisierten Eröffnungstermins November 2011 um 12 Monate auf das Jahresende 2012 für erforderlich gehalten und auch eine entsprechende Information des Aufsichtsrates noch vor dem Richtfest in 2010 gefordert. Ihre Warnungen wurden allerdings von der Geschäftsführung in den Wind geschlagen, der Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung zunächst nicht informiert. Später wurde der Eröffnungstermin schließlich um 7 Monate nach hinten verschoben, was offensichtlich nicht ausreichte.

Der Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss, Ole Kreins, und der Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Evers, erklären dazu:

Ole Kreins:
„Erneut wurde deutlich, dass die ehemalige Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bereits in 2010 die Brisanz der damaligen Planungsverzüge, die erst durch die Insolvenz des TGA-Planers offenbar wurden, absolut unterschätzt hat. Sie hat ihre Aufgabe, den Aufsichtsrat über derartig gravierende Tatbestände zu informieren, nicht erfüllt. Auf Nachfrage bestätigte die Zeugin zudem unsere Vermutung, dass auch die von der Planungsgemeinschaft pg bbi eingesetzte Bauüberwachung ihre Aufgaben nicht erfüllt hat.“

Stefan Evers:
„Die Befragung von Frau Graf-Hertling hat erneut offenbart, dass das Handeln der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft hinsichtlich der Inbetriebnahmetermine von Wunschdenken und Realitätsverweigerung bestimmt war. Als Frau Graf-Hertling im April 2010 der Geschäftsführung vorschlug, den Eröffnungstermin zu verschieben und den Aufsichtsrat über die gravierenden Probleme zu informieren, wurde sie von den Geschäftsführern wohl nicht nur lautstark angegangen, sie durfte fortan auch nicht mehr unmittelbar berichten. Damit bestätigt sich einmal mehr, dass die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft in den entscheidenden Phasen des Projekts heillos überfordert war. Insbesondere Manfred Körtgen hat sich offenbar zu keiner Zeit verantwortlich mit den Konsequenzen struktureller Fehlentscheidungen auseinandergesetzt.“


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