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01.09.2016
Kein guter Schulstart: Schulsenatorin und Finanzsenator mit Wahlkampfgeschenken statt Problemlösungen - Strukturelle Probleme bei Personal und Gebäuden weiter ungelöst
Zum neuen Schuljahr hat die SPD-geführte Bildungsverwaltung wieder große Probleme alle Lehrerstellen rechtzeitig und adequat zu besetzen. Dieses Jahr werden dafür rund 600 Quereinsteiger benötigt - so viele wie noch nie. Außerdem werden für untere Klassenstufen nun auch in der DDR ausgebildete Lehrer eingestellt - bisher war das nicht möglich. Wir stehen dagegen für eine verlässliche Entwicklung des Lehrpersonals und attraktive Entwicklungsperspektiven wie die Verbeamtung. Die Abschaffung des jahrgangsübergreifenden Lernens, die Flexibilisierung der Früheinschulung sowie die Verbesserung des Personalschlüssels der Gymnasialklasse 7 wurden durch uns in den letzten 5 Jahren durchgesetzt.
Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin

Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, erklärt:

„Auch der Beginn dieses Schuljahres zeigt mit erneut gestiegenen Schülerzahlen die große Herausforderung für die Berliner Bildungspolitik auf: Es gab noch kein Schuljahr, in dem Senatorin Scheeres nicht verkündet hätte, dass ausreichend Lehrer eingestellt worden seien. Regelmäßig reicht ein Blick in die Schulen, um festzustellen, dass zwischen Ankündigung und tatsächlichem Lehrerbestand eine Kluft liegt. Die Erfahrung hat uns auch gelehrt, genau hinter die Statistik-Fassade zu schauen, hinter der sich immer öfter nicht vollständig oder für andere Schulformen ausgebildete Lehrkräfte, Referendare oder befristet angestellte Lehrkräfte in den Willkommensklassen oder Pensionäre befinden. Auch Rechtsauffassungen werden flexibler: So war es vor zwei Jahren noch ausgeschlossen, dass in der DDR ausgebildete Lehrer für untere Klassen als Lehrer in den Berliner Schuldienst einsteigen. Seit neuestem ist es nun doch möglich.

Berlin braucht aber keine Flickschusterei und Qualitätsabsenkung, sondern eine verlässliche Entwicklung seines Lehrpersonals. Aus unserer Sicht muss es darum gehen, für die vielen tausenden Pädagogen in unserer Stadt endlich attraktive Entwicklungsperspektiven auszuarbeiten und ihnen gleichzeitig über das Angebot der Verbeamtung die notwendige Sicherheit und Ruhe für die Ausübung ihrer wichtigen Arbeit zu geben. Statt dessen lassen sich die Bildungssenatorin, und vor der Wahl nun auch noch der Finanzsenator, von der GEW erpressen, damit Eltern nicht gleich in der ersten Schulwoche wieder mit dem Personalchaos an den Berliner Schulen konfrontiert werden und eine Notbetreuung für ihre Kinder organisieren müssen. Die Wählerinnen und Wähler sollten sich fragen, ob sie einem linken Bildungskartell aus SPD und GEW, deren Vorsitzender offen zur Wahl der Partei „Die Linke“ aufruft und nun Bedingungen diktiert, nach 20 Jahren wirklich noch weitere fünf Jahre die Bildungspolitik der Stadt überlassen wollen. 

Was Schulneubau und -sanierung anbetrifft, so wurde das Problem durch jahrelang mangelnde finanzielle und personelle Ausstattung der Bezirke zusammen mit den Linken herbeigeführt, gleichzeitig sind Strukturreformen nicht eingeleitet worden, was uns jetzt vor riesige Probleme stellt. Nach 20 Jahren der Führung des Bildungsressorts durch die SPD kann Senatorin Scheeres nicht mit dem Finger auf andere zeigen - für die schlechten Ergebnisse und schwierige Ausgangslage gibt es eine Verantwortliche! Verbesserungen, die Schülern und Lehrern direkt oder der Vielfalt des Bildungssystems zugutekommen, mussten wir in den vergangenen 5 Jahren hart erkämpfen: Abschaffung des jahrgangsübergreifenden Lernens, Flexibilisierung bei der Früheinschulung, Geschwister- und Bezirkskinderregelung, Verbesserung des Personalschlüssels in Gymnasialklasse 7, mehr Praxis in der Lehrerausbildung, Mitsprachemöglichkeit bei der Rahmenlehrplanausgestaltung, nicht-pädagogische Unterstützung bspw. in Form von Hausmeisterassistenten. Und das werden wir aus Überzeugung weiter tun, denn unsere Kinder haben nur eine Bildungslaufbahn.“




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