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05.12.2017 | CDU-Fraktion Berlin
GRASSE: Deutschlandstipendium in Berlin erfolgreich, aber mit Luft nach oben
Das im Jahr 2010 auf Initiative der CDU eingeführte Deutschlandstipendium wächst von Jahr zu Jahr weiter. Im Jahr 2016 gab es an Berlins Universitäten und Fachhochschulen insgesamt 993 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Im Jahr 2012 waren es noch 386 Stipendiaten. Seitdem hat sich die Zahl jedes Jahr kontinuierlich erhöht.

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Zu der Antwort des Senats auf seine schriftliche Anfrage „Entwicklung des Deutschlandstipendiums in Berlin“ (18/12656) erklärt Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin:

„Das im Jahr 2010 auf Initiative der CDU eingeführte Deutschlandstipendium wächst von Jahr zu Jahr weiter. Im Jahr 2016 gab es an Berlins Universitäten und Fachhochschulen insgesamt 993 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Im Jahr 2012 waren es noch 386 Stipendiaten. Seitdem hat sich die Zahl jedes Jahr kontinuierlich erhöht. Besonders erfreulich sind die breite Verteilung über verschiedene Fachgebiete, der hohe Frauenanteil von 560 Stipendiatinnen im Jahr 2016 und der Ausländeranteil von 147 Stipendiaten, von denen wiederum 64 aus der EU stammen.

Vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Fördermittel von Privatpersonen und Unternehmen stammt, sieht die CDU-Fraktion das Deutschlandstipendium als wichtigen Beitrag zur Verknüpfung von Wissenschaft und Gesellschaft.

Aber es gibt noch viel zu tun! Denn das Ziel des Deutschlandstipendiums, dass bis zum Jahr 2017 bis zu zwei Prozent der Studenten an deutschen Hochschulen von einem Stipendium profitieren können, liegt noch in weiter Ferne. Dies wären für Berlin ca. 3.600 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Der Senat sollte sich deswegen verstärkt als Vermittler zwischen Hochschulen, Wirtschaft und dem Bundesministerium einbringen und die Hochschulen bei ihrer Werbung für das Deutschlandstipendium unterstützen.“

Anlage: Schriftliche Anfrage (18/12656)



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