Hintergrund
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Beschlüsse
22.06.2014
Baden in der Spree möglich machen
Die historische Mitte Berlins gewinnt – nicht zuletzt mit dem Wiederaufbau des historischen Stadtschlosses – bei den Menschen auch wieder an Charme, hier neben den herausragenden Gebäuden und ihren Wissensschätzen, einfach nur Entspannung zu suchen. Und so wollen wir den Berlinerinnen und Berlinern und den Gästen unserer Stadt an exponierter Stelle in der historischen Mitte auch wieder den direkten Zugang zum Bad in der Spree ermöglichen.
BADEN IN DER SPREE MÖGLICH MACHEN

Die Spree liegt uns als Hauptstadtfluss am Herzen. Die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt deshalb die Bemühungen der Initiative Flussbad Berlin e.V., die Wasserqualität und die Verweilmöglichkeiten an der Spree langfristig zu verbessern. Wir wollen, dass die Berlinerinnen und Berliner eine engere Beziehung zu ihrem Fluss bekommen.

Dem Traum, die Spree den Berlinerinnen und Berlinern an exponierter Stelle in der historischen Mitte in Badequalität zur Verfügung zu stellen, wollen wir mit fünf konkreten Maßnahmen ein Stück näher kommen.

Wir sprechen uns dafür aus, dass die Initiative von den Senatsverwaltungen hinsichtlich der Klärung rechtlicher sowie organisatorischer Fragestellungen, soweit möglich, Unterstützung erfährt.

Darüber hinaus sprechen wir uns für ein grundlegendes Konzept aus, wie berlinweit die Einleitung von Abwasser bei Starkregen in die Spree vermieden werden kann. Zu einer modernen, ökologischen Metropole muss es im 21. Jahrhundert auch moderne und nachhaltige Antworten auf die Frage der Entsorgung von Abwasser geben. Deshalb for-dern wir die zuständige Senatsverwaltung dazu auf, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

Zudem sollen zuständige Stellen die Möglichkeit prüfen, welche baulichen Veränderungen an den Spundwenden am Spreearm auf der Höhe des Lustgartens es ermöglichen können dort eine Freitreppe zu bauen. Die Berlinerinnen und Berliner sollen näher an ihren Fluss kommen und an ihm verweilen können.

Die Entwicklung des Flussbades soll ein gemeinschaftliches Projekt aller Berlinerinnen und Berliner werden. Deshalb fordern wir die zuständige Senatsverwaltung dazu auf, dem Flussbad Berlin e.V. einen geeigneten Standort zur öffentlichen Bewerbung des Projekts zur Verfügung zu stellen. Wir sprechen uns dabei für ein offenes Büro und Stellflächen im öffentlichen Raum aus.

Zur weiteren finanziellen Realisierung wird der Flussbad Berlin e.V. Spenden und Befürworter gewinnen müssen. Es ist zu prüfen, inwieweit ein Private Public Partnership (PPP) die Anliegen des Vereins unterstützen kann.


Begründung:

Die CDU-Fraktion empfiehlt das Vorhaben der Initiative Flussbad Berlin e.V. zu fördern. Mit der geplanten Umwandlung des Spreearms würden sowohl der Fluss als auch die Berliner Mitte aufgewertet ohne dass die Authentizität der Stadt verloren ginge. Das Bad würde durch seinen natürlichen Wasserlauf den historischen Stadtkern und aktuelles Stadtleben miteinander verbinden. Die brachliegende Zone zwischen Schlossplatz und Bode-Museum würde zu einem zentralen Treffpunkt der Stadt von Berlinern und Gästen. Zudem entstünde ein neuer Erholungsraum mitten in der Großstadt.

Gleichzeitig steht das Konzept des Flussbads beispielhaft für ökologisch bewusstes Leben in der Stadt: Über das konzipierte Fließgewässersystem reinigt sich ein Teil des Flusses selbst. So würde das Flussbad auch einen nachhaltig wirksamen Naturraum im Zentrum Berlins schaffen.

Das Flussbad Berlin ist zukunftsweisend. Es zeigt wie sich Berlin sinnvoll zu einer modernen und dennoch nachhaltigen Stadt weiterentwickeln kann.
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