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Beschlüsse
20.06.2014 | München
Gute Schulen brauchen eine gute Schulleitung
Engagierte Schulleiter haben eine weit über das normale Maß hinausgehende Arbeitsbelastung. Es besteht Konsens darüber, dass die Qualität einer Schule maßgeblich mit den menschlichen, fachlichen und pädagogischen und Team- und Management-Qualitäten des Schulleiters und seines Stellvertreters zusammenhängen. Deshalb ist die aktuelle Situation mit 126 unbesetzten Schulleiter- bzw. Schulleiterstellvertreterstellen, davon 30 an Grundschulen, fatal und muss dringend geändert werden.
München - GUTE SCHULEN BRAUCHEN EINE GUTE SCHULLEITUNG

Schulleiter in Berlin haben Schulen bis zu 1400 Schülerinnen und Schüler und Lehrerkollegien bis zu 100 Personen zu führen, hierbei stehen ihnen an Verwaltungspersonal oft nur eine Sekretärin und ein Hausmeister zur Verfügung. Engagierte Schulleiter haben - bei einem Entgelt, das im Bundesvergleich ganz unten steht – eine weit über das normale Maß hinausgehende Arbeitsbelastung. Es besteht Konsens darüber, dass die Qualität einer Schule maßgeblich mit den menschlichen, fachlichen und pädagogischen und Team- und Management-Qualitäten des Schulleiters und seines Stellvertreters zusammenhängen. Deshalb ist die aktuelle Situation mit 126 unbesetzten Schulleiter- bzw. Schulleiterstellvertreterstellen, davon 30 an Grundschulen, fatal und muss dringend geändert werden.

Die CDU-Fraktion möchte mit folgenden Maßnahmen Abhilfe schaffen:
  • Einrichtung einer berlinweiten, transparenten Übersicht (Intranet) über freiwerdende Leitungsstellen. Absehbare Vakanzen (Pensionierung, Auszeit, Abordnungen, Schulwechsel, etc.) müssen so rechtzeitig von den Betroffenen bekannt gegeben werden und werden von der Bildungsverwaltung in Zukunft so rechtzeitig publiziert, dass Bewerbungs-, Auswahl-, Beteiligungs- und ggf. Einspruchsverfahren so rechtzeitig abgeschlossen werden, dass es zu keiner Vakanz kommt.
  • Die Übernahme einer Schulleiterposition muss wieder attraktiv gemacht werden. Für Grundschulleiter gehört hierzu eine höhere Leitungszulage oder Höhergruppierung, generell jedoch eine bessere personelle Ausstattung im nicht-pädagogischen Bereich - ein Verwaltungsleiter, eine zweite Schulsekretärin, ein Hausmeisterassistent, ein IT-Experte –, die die Schulleiter entlastet und ihnen Freiraum für Schulentwicklung und Führungsaufgaben gibt.
  • Gleichzeitig muss die hohe Zahl nicht besetzter Funktionsstellen dringend reduziert werden, so dass Schulleiter auch im pädagogischen Bereich die notwendigen Stützen haben. Die Anzahl der im laufenden Schuljahr 2013/14 freien Funktionsstellen beläuft sich bei den Gymnasien auf 282 freie Fachbereichsleiterstellen, bei den Integrierten Sekundarschulen auf 304 freie Fachleiterstellen und 19 freien Koordinatorenstellen und bei den Grundschulen auf insgesamt 48 nicht besetzte stellvertretende Rektorenstellen.
  • Damit insbesondere die freien Stellen stellvertretender Schulleiterposten besser besetzt werden können, muss die tragende Rolle einer solchen Leitungsfunktion deutlich gestärkt werden. Sie dürfen nicht als kommissarische Füllposten deklariert werden, sondern verdienen die Anerkennung und fachliche Relevanz durch eine entsprechende Entschädigung des Mehraufwands, durch begleitende Beratung und positive Würdigung in der Personalakte.
  • Schulleiter brauchen mehr Gestaltungsspielraum. Das Bonus-Programm, im Rahmen dessen Schulen bis zu 100 000 Euro autonom einsetzen können, gibt die Richtung vor. Zu größerer finanzieller Autonomie müssen mehr tatsächliche Möglichkeiten – Einrichtung eines berlinweiten Online-Pools mit Vertretungskräften, Referendaren, Sozial- und Sonderpädagogen etc. - und Entscheidungsfreiheit bei der Einstellung von Personal kommen, so dass Schulleiter „ihr“ Schul-Team zusammenstellen und „ihr“ pädagogisches Konzept umsetzen können.
    • Die CDU-Fraktion hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass alle Berliner Schulleiter in Zukunft verpflichtend an einer Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen, bevor sie Schulleiter werden. Es geht jedoch auch, darum Führungskräfte heranzuziehen, daher empfehlen wir die vom LISUM angebotenen Qualifikationsmodule für Schulleiter deutlich stärker zu bewerben und sie engagierten Fachkräften gezielt als Maßnahme der weiteren persönlichen Laufbahnentwicklung anzubieten.
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