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07.01.2020
Senat handelt fahrlässig
Dass die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung das Niveau der künstlerischen Lehramtsstudiengänge senken möchte, ist unerhört. Unsere angehenden Lehrer haben es nicht verdient, dass ihr Studium in dieser Weise herabgestuft wird. Die Berliner Schüler werden die Leidtragenden sein. Denn die Qualität der Bildung und Ausbildung unserer Kinder hängt stark von der Qualität der Lehre an unseren Universitäten ab. Die Anforderungen müssen hoch- und nicht heruntergeschraubt werden. 
Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
++ Niveau der Lehramtsstudiengänge nicht weiter absenken

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

„Dass die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung das Niveau der künstlerischen Lehramtsstudiengänge senken möchte, ist unerhört. Unsere angehenden Lehrer haben es nicht verdient, dass ihr Studium in dieser Weise herabgestuft wird. Die Berliner Schüler werden die Leidtragenden sein. Denn die Qualität der Bildung und Ausbildung unserer Kinder hängt stark von der Qualität der Lehre an unseren Universitäten ab. Die Anforderungen müssen hoch- und nicht heruntergeschraubt werden. Schon heute sind über 60% der neu eingestellten Lehrkräfte Quereinsteiger. Berlin schneidet unter den Bundesländern regelmäßig am schlechtesten ab. Das dürfen wir nicht hinnehmen.

Aufgabe der Politik, allen voran die der Senatsverwaltung ist es, deswegen auch für die Zukunft Bedingungen zu schaffen, die das Lehrerstudium aufwerten und nicht abwerten. So gewinnen wir jedenfalls keine Lehrer für Berlin, sondern verlieren Lehramtskandidaten. Der Senat handelt damit fahrlässig.“ 



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