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05.08.2020
Ausfall der Schuleingangstests unentschuldbar

++ Panne wäre trotz Coronakrise vermeidbar gewesen
++ Senat ignoriert Forderung und Empfehlung der Alt-Kommission

Der Senat kann nicht jede seiner Pleiten auf die Coronakrise schieben wie jetzt den ärgerlichen Ausfall der Schuleingangsuntersuchungen. In diesem Fall ist seine Ausrede eine einzige Frechheit. Er selbst weiß genau, wie er diese Panne hätte vermeiden können.

Dirk Stettner, bildungspolitischer Sprecher, und Tim-Christopher Zeelen, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Tim-Christopher Zeelen, gesundheitspolitischer Sprecher, und Dirk Stettner, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

„Der Senat kann nicht jede seiner Pleiten auf die Coronakrise schieben wie jetzt den ärgerlichen Ausfall der Schuleingangsuntersuchungen. In diesem Fall ist seine Ausrede eine einzige Frechheit. Er selbst weiß genau, wie er diese Panne hätte vermeiden können.

Natürlich haben unsere Amtsärzte derzeit auch Wichtiges zu tun. Seit langem fordern wir daher, auch Kinderärzte bei Einschulungsuntersuchungen zu beteiligen. Wie dies schon 2018 vom damaligen Leiter der Verwaltungskommission Franz Alt dringend geraten wurde: Um die Verwaltung zu entlasten müsse man darüber nachdenken, so Alt, ob zum Beispiel Schuleingangsuntersuchungen ausschließlich von Amtsärzten und nicht auch von Kinderärzten übernommen werden könnten.

Es bleibt unerklärlich, warum der Senat dies nicht längst umgesetzt hat. Er hat noch nicht mal dazu Kontakt mit der Kassenärztlichen Vereinigung aufgenommen (s. Anfrage). Wir appellieren, dies unverzüglich nachzuholen und diese Untersuchungen im Interesse der Schulanfänger sicherzustellen.“



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