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06.03.2021, 12:31 Uhr
Verkehr größer denken, Abstimmung mit Brandenburg
++ CDU-Fraktion fordert gemeinsame Sitzungen der Fachausschüsse beider Länder zur Verkehrsstrategie
++ Kritik von Mobilitätsforschern ist Weckruf an Rot-Rot-Grün, den StepMoVe nachzubessern

Bei der Verkehrsstrategie Berlins dürfen insbesondere wachsende Pendlerströme und Einwohnerzahlen im Umland vom Senat nicht ignoriert werden. Diese Kritik der Mobilitätsforscher Andreas Knie (Wissenschaftszentrum Berlin) und Hans-Liudger Dienel (Technische Universität) am Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr (StepMoVe) muss daher ein Weckruf sein für Rot-Rot-Grün, die Planungen nachzubessern.
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher, und Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin, erklären:
 
„Bei der Verkehrsstrategie Berlins dürfen insbesondere wachsende Pendlerströme und Einwohnerzahlen im Umland vom Senat nicht ignoriert werden. Diese Kritik der Mobilitätsforscher Andreas Knie (Wissenschaftszentrum Berlin) und Hans-Liudger Dienel (Technische Universität) am Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr (StepMoVe) muss daher ein Weckruf sein für Rot-Rot-Grün, die Planungen nachzubessern. Dies kann nur in enger Abstimmung mit Brandenburg geschehen. Dazu schlagen wir vor, dass sich die Fachausschüsse für Verkehr und Bauen/Stadtentwicklung beider Länder noch vor der Sommerpause in gemeinsamen Sitzungen zusammensetzen und zukunftsweisende Konzepte erarbeiten.
 
Dazu gehören Verlängerungen der U- und S-Bahnen in die Außenbezirke und in den sogenannten Speckgürtel, ebenso der Ausbau von Pendlerparkplätzen. Die Tarifzonen im Nahverkehr gehören auf den Prüfstand: Die Ausweitung der Zone B und Schnellradwege bis zum ersten Bahnhof hinter der Stadtgrenze würden Anreize schaffen für Berufspendler, auf die Bahn umzusteigen. Dies empfehlen auch viele Mobilitätsexperten, da sonst neue Staus im Berliner Randgebiet programmiert wären.
 
Grundsätzlich muss gelten: Statt immer neuer rot-rot-grüner Beschränkungen wie der Wegfall der Gästevignette oder Parkplatzabbau in Straßen und Neubaugebieten müssen zuerst attraktive Angebote geschaffen werden – vor allem mit verbessertem Nah- und Radverkehr sowie Car-Sharing.“
 
 
 
 
 
 
 


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