9-Euro-Ticket Nachfolge: Dauerhafte Lösung statt Strohfeuer

++ Nicht-Einigung mit Brandenburg bleibt falsch

Kai Wegner, Vorsitzender, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinKai Wegner, Vorsitzender, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Kai Wegner, Vorsitzender, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin zum neuen Billigticket.

 

Kai Wegner: „Der Senat hat wochenlang für Verwirrung bei den Nahverkehrstarifen gesorgt und Entlastungen für die Berliner im September verschlafen. Die Regierende Bürgermeisterin konnte sich mit ihrer 9-Euro-Idee im eigenen Senat nicht durchsetzen. Die Berliner haben eine echte und langfristige Entlastung erwartet und verdient. Und das auch über den 31. Dezember hinaus. Diese dauerhafte Lösung ist ein Ticket für einen Euro pro Tag. Jetzt muss der Senat über das Strohfeuer hinaus eine grundsätzliche Lösung für alle Berliner und die gesamte Region – auch in Brandenburg hinbekommen. Das ist jetzt die Aufgabe.“

 

Oliver Friederici: „Ein 29-Euro-Ticket nur für die Tarifzonen A und B hat wenig mit den Vorzügen des alten 9-Euro-Tickets gemeinsam. Die Entlastung begrüßen wir, sehen aber auch die Probleme, die der Senatsalleingang schafft. Nun werden die Brandenburger Pendler die Anwohnerstraßen in den Außenbezirken zuparken. Die Auswirkungen auf den Verkehrsverbund sind nicht absehbar. Es ist eine politische Dummheit Brandenburg zu übergehen, da hätte der Senat mehr leisten müssen“.