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23.12.2016
Von Anis Amri geht keine Gefahr mehr aus
Der mutmaßliche Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, wurde heute früh in Mailand bei einer Polizeikontrolle erschossen. Nach ihm war europaweit gefahndet worden.
Florian GRAF, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Wir sind sehr froh und erleichtert, dass von dem mutmaßlichen Attentäter vom Breitscheidplatz Anis Amri keine Gefährdung mehr ausgeht. Jetzt gilt es zu klären, ob es weitere Mittäter gab und wer dem Attentäter bei seiner Flucht quer durch Europa möglicherweise geholfen hat. Wir danken der Italienischen Polizei für ihren Einsatz und wünschen dem verletzten Polizisten gute Besserung. Berlin ist Ihnen zu Dank verpflichtet.

Unsere Gedanken sind auch heute bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir sind im Schmerz vereint. Wir denken aber auch an die Schwerverletzten des Anschlags, die noch immer um ihr Leben ringen. Wir beten dafür, dass sie schnell wieder außer Lebensgefahr kommen und vollständig genesen können.

Wir danken allen Einsatzkräften, die am Montag am Breitscheidplatz aber auch an unzähligen anderen Orten wie beispielsweise in den Krankenhäusern eindrucksvoll gezeigt haben, wie professionell und gut vorbereitet Berlin auf eine solch schreckliche Lage reagiert. Unser Dank gilt auch allen Kräften in den Ermittlungsbehörden, die seit Montag nicht nur unsere Stadt gesichert, sondern auch unter Hochdruck nach dem Tatverdächtigen gefahndet haben.

Die bekanntgewordenen Zeitabläufe im Vorfeld des Angriffs werfen viele Fragen auf. Über mögliche Konsequenzen daraus werden wir in den kommenden Wochen und Monaten sprechen müssen, wenn abschließend geklärt ist, wie es zu diesem Anschlag kam und wie der oder die Täter fliehen konnten. Fest steht, dass unser Weg richtig war, die Polizeibehörde zum Teil gegen massiven politischen Widerstand zu stärken. Dieser Weg muss zwingend weitergegangen werden. Fest steht auch, dass der Verfassungsschutz ohne Wenn und Aber gestärkt werden muss. Wir müssen unsere Sicherheitsbehörden besonders mit Blick auf die konkreten Bedrohungen durch die sogenannten Gefährder gut aufstellen. Unsere Demokratie muss wehrhaft gegen die Feinde von Innen und Außen sein.“


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