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30.07.2019
Berlins Kleingärten wachsen lassen

++ Senat und Koalition müssen sich zum Stadtgrün bekennen und Parlamentsbeschluss respektieren

Am 31. Juli vor 100 Jahren wurde die Kleingarten- und Kleinpachtverordnung verabschiedet, die organisierten Kleingärtnern Rechtssicherheit geben sollte. Aus diesem Anlass appellieren wir heute mehr denn je an die Koalition, sich endlich zu diesem Stadtgrün zu bekennen statt es als billiges Bauland plattzumachen. 

Stefan Evers, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

Stefan Evers, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Am 31. Juli vor 100 Jahren wurde die Kleingarten- und Kleinpachtverordnung verabschiedet, die organisierten Kleingärtnern Rechtssicherheit geben sollte. Aus diesem Anlass appellieren wir heute mehr denn je an die Koalition, sich endlich zu diesem Stadtgrün zu bekennen statt es als billiges Bauland plattzumachen. Die Parzellen sind das kulturelle Erbe und Teil der DNA unserer Stadt. Durch sie wird Berlin lebenswerter, sie leisten einen entscheidenden Beitrag für ein gesundes Klima.

Wir freuen uns, dass 2014 unser Vorschlag vom Abgeordnetenhaus unterstützt wurde, die Anlagen dauerhaft zu sichern. Wir erwarten, dass der Senat diesen Beschluss respektiert. Es ist ein Armutszeugnis, dass dieser Beschluss nicht längst planerisch umgesetzt wurde. Stattdessen müssen wir erleben, wie SPD, Linke und leider auch Grüne die Entscheidung des Parlaments hintertreiben. Es macht uns fassungslos, wenn immer mehr dieser Gärten dem Wohnungsbau weichen sollen, obwohl es mehr als genug erkannter Bauland-Alternativen gibt.

Wir werden zu unserer nächsten Kleingartenkonferenz eigene Leitlinien für die Zukunft und Sicherung vorstellen. Wir wollen unsere Kleingärten weiter wachsen lassen.“

 



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