Anstieg der Arbeitslosigkeit ist Weckruf

Mehr als 18.000 Berliner haben im Mai ihre Arbeit verloren. Dieser leider erhebliche Anstieg muss ein Weckruf sein an den Senat, sich enger mit unserer Wirtschaft abzustimmen, um gemeinsame Strategien für den Neustart und den Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen zu entwickeln. Hier hätten wir uns schon früher mehr Engagement vor allem des Regierenden Bürgermeisters und der Wirtschaftssenatorin gewünscht. 
Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Jürn Jakob Schultze-Berndt, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion BerlinChristian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Jürn Jakob Schultze-Berndt, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
++ Senat und Koalition müssen mit der Wirtschaft neue Strategien entwickeln

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Jürn Jakob Schultze-Berndt, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

„Mehr als 18.000 Berliner haben im Mai ihre Arbeit verloren. Dieser leider erhebliche Anstieg muss ein Weckruf sein an den Senat, sich enger mit unserer Wirtschaft abzustimmen, um gemeinsame Strategien für den Neustart und den Erhalt von Unternehmen und Arbeitsplätzen zu entwickeln. Hier hätten wir uns schon früher mehr Engagement vor allem des Regierenden Bürgermeisters und der Wirtschaftssenatorin gewünscht.

Insbesondere die Verhinderung von Großinvestitionen wie die für Karstadt am Herrmannplatz passen nicht in die Zeit. Der Senat muss die Hinhaltetaktik des Grünen-Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg endlich beenden und das Verfahren an sich ziehen.

Wir müssen die weitere Zunahme der Erwerbslosigkeit verhindern, die hohe Zahl von Kurzarbeit darf nicht zu noch mehr Jobverlusten führen. Schulabgänger dürfen nicht auf der Straße landen. In der Berufsausbildung müssen Überbrückungshilfen angeboten werden, bis Ausbildungsbetriebe ihre Arbeit wieder aufnehmen. Hier erwarten wir vom Senat Vorschläge ohne Zeitverzug.“