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24.08.2020
Bau-Offensive für alle statt bauen für wenige
Der Regierende Bürgermeister darf sich bei seiner heutigen Tour bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften nicht auf Sightseeing beschränken. Er muss endlich Antworten geben, wann und wie er den Rückstand seines Senats beim Neubau aufholen will. Von einer Neubau-Offensive ist weit und breit nichts zu sehen, von einem Neustart durch den Senatorenwechsel ebenso wenig. 
Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin
+++ Vorschläge der CDU-Fraktion seit langer Zeit auf dem Tisch

Christian Gräff, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

++ Bauverzögerung, Baustopp und Verzicht auf Neubau sind kein Angebot für Berlin

++ Vorschläge der CDU-Fraktion seit langer Zeit auf dem Tisch

„Der Regierende Bürgermeister darf sich bei seiner heutigen Tour bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften nicht auf Sightseeing beschränken. Er muss endlich Antworten geben, wann und wie er den Rückstand seines Senats beim Neubau aufholen will. Von einer Neubau-Offensive ist weit und breit nichts zu sehen, von einem Neustart durch den Senatorenwechsel ebenso wenig.

Unsere Stadt wächst, das Angebot bezahlbarer Wohnungen sinkt. Wir wollen Wohnraum für alle in der Stadt. Wir wollen das einseitige Bauen stoppen. Für uns gehört die Schaffung bezahlbarer Wohnungen für alle Berliner zur wichtigsten sozialen Frage der Stadt. Wir brauchen deutlich mehr Anstrengungen beim Neubau in einer guten sozialen Mischung: 25 Prozent Wohnungen für geringere Einkommen mit 6,50 Euro/qm, zehn Prozent Eigentumsquote, architektonisch ansprechend und mit der notwendigen Infrastruktur wie Kitas, Schulen, Nahverkehr. Familien wollen wir den Kauf durch vergünstigte Darlehen ermöglichen.

Es kann nicht sein, dass gerade in der Innenstadt Wohnungen auch der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften verhindert werden. Bezahlbare Wohnungen für Familien und Singles müssen in der gesamten Stadt entstehen.

 

Die CDU-Fraktion will die Fesseln der Bauverhinderungsverwaltung sprengen und für den notwendigen Neubau sorgen: Bauen für alle statt bauen für wenige.“ 



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