Schneller kleinere Klassen statt immer mehr Lehrerstreiks

++ Senat und Koalition müssen Anliegen von Lehrern und Eltern ernst nehmen

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion BerlinKatharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin

Katharina Günther-Wünsch, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

 

„Wir wollen keine Lehrerstreiks alle paar Wochen. Der Senat muss das Anliegen von Berlins Pädagogen und Eltern endlich ernst nehmen und handeln. Wer wieder kleinere Klassen haben will, muss vor allem mehr Schulräume schaffen und mehr Lehrer gewinnen.

 

Allerdings zeigen Verzögerungen und Streichungen von viel zu vielen Projekten, dass Senat und Koalition bei ihrer Schulbauoffensive den Rückwärtsgang eingelegt haben. Mehr Tempo ist dringend nötig. Das ließe sich erreichen, indem wir für unsere Schulen ein Sonderbaurecht durchsetzen mit vereinfachten Genehmigungsverfahren.

 

Wir brauchen kurzfristig auch mehr Lehrer. Dies wäre möglich, in dem die rund 800 Kräfte, die für andere Tätigkeiten freigestellt sind, für den Unterricht zurückgewonnen werden. Dass die Koalition unseren Vorschlag hierzu abgelehnt hat, ist Realitätsverweigerung. SPD, Grüne und Linke haben die bildungspolitischen Notwendigkeiten noch immer nicht begriffen.“